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Beiträge mit Schlagwort ‘Chronik’

Schottland 1978 aus der Wanderchronik…

Die Wanderung des Trupp Lohengrin auf der Großfahrt ´78 in Schottland:

1.Tag, Lagerplatz: Am ersten Tag der Wanderung war der Trupp Lohengrin, als letzte Gruppe, an der Reihe eine Wanderung durch das nordische Schottland zu unternehmen.

Am frühen Morgen standen wir auf und begannen zu packen. Als erstes wurde alles Nötige in die Rucksäcke verstaut, und der Rest in den Bus gebracht.

Dann begannen wir die Kothen abzubauen und ebenfalls zu verpacken. Außerdem nahmen wir noch den Hordentopf und ein Beil mit. Fertig gerüstet, wurden wir dann mitsamt Gepäck in Werners VW-Bus gequetscht und ab ging die Post. Wobei gesagt werden muß, daß nur ein Teil vom Trupp verfrachtet wurde, nämlich Albatros; die Schwalben sollten dann hinterher drankommen.

Also irgendwo auf einer Landstraße,

oder besser gesagt auf einer Feldwegkreuzung,

wurden wir „ausgesetzt.“

Wir machten es uns bequem, und Werner begann

„vorsichtig?!“ zum Lager zurück zu fahren, denn

auf der Hinfahrt hatte sich die Feder des Gaspedals

gelockert, und zum Überfluß ging auch noch die

Bremse kaputt. Beim Bremsen mußte also der Motor

abgestellt werden.

Bis also die Schwalben in Werners „Harakiri“-Bus

nachgeholt wurden, mußten wir uns irgendwie die Zeit

verteilen. Dyure war mit dem Verschrecken von einigen Kühen beschäftigt. Jürgen „Ossi“ „Alfred E. Neumann“ zu Horst kletterte auf einen Baum. Rüdiger und ich spielten mit einer Coladose Fußball. Und Andreas versteckte Eumels Rucksack; Eumel kam nämlich mit den Schwalben und hatte den Rucksack vorausgeschickt. Schließlich kam die Sippe Schwalbe auch lebendig an, und wir konnten unsere Wanderung beginnen.

Während der Wanderung selber passierte eigentlich nichts besonderes. Außer, daß an diesem Tag die Sonne schien und daß es sehr warm war, im Gegensatz zu den vernebelten und regnerischen Lagertagen.

Am späten Nachmittag gelangten wir dann zu unserem ersten Übernachtungsplatz. Es war ein kleines, also sehr sehr schönes Schlößchen. Die nette Inhaberin zeigt und den Weg zum Zeltplatz, und ging dann sogar mit Uwe zum Einkaufen nach. Inzwischen begannen wir die Kothen aufzubauen und Feuer zu machen. Das erste war gar nicht so einfach, weil der heideähnliche Platz fast nur mit morschen Bäumen bewachsen war. Aber schließlich stand, die mit Ponchos ausgelegte, Kothe der Albatrosen, etwas wackelig, unter einem kleinen Baum.

Beim Feuermachen haben wir eine Unterlage aus Blech benutzt, die dort die Landschaft verschandelte. Nach einem guten Abendessen, und einigen ziemlich lauten Liedern krochen wir schließlich in unsere Schlafsäcke und versuchten zu schlafen. Das war nicht so einfach, denn 2 Sipperlinge lagen, in der sowieso überfüllten Kothe, auf einer Wurzel; aber schließlich ging es dann doch.

Hajk der Sippe Flamingo 1978 – Die Einladung

Das Gedicht der Sippe Flamingo

Es war einmal in Fidifehn,

die Pfadis wollten das Moor wiedersehn.

Einer fiel sogar hinein,

das war der kleine Bobbylein.

Die Sippelis lachten ihn kräftig aus,

und zogen ihn aus dem Moor heraus.

Anschließend packten sie ihn in eine Kothe,

und streichelten ihm die schwarze Pfote.

Die Butzen gaben dem Hund was zu fressen,

der StaFü kam mit dem Hoto voll Essen.

Nach Koschis und Esbis wurd´lang gewühlt,

und endlich dann der Tischspruch gegröhlt.

Am Abend saß man am Lagerfeuer,

das war einigen nicht ganz geheuer.

Deshalb tranken sie zuviel Schei,

und standen später am Dober in langer Reih!

Nachts sie lagen schon friedlich in den Schlasa,

da öffneten die Butzen die Ventile der Lumas.

Zufällig lagen die Jungen darauf,

doch sie wachten nicht einmal auf.

An diesem Beispiel könnte ihr sehn,

wie Pfadis hausen in Fidifehn.

Dieses Gedicht soll gleichzeitig ein Preisausschreiben für alle Sippen und Meuten sein. Die Gruppe, die gewinnt, laden wir dann herzlich ein.

Aufgabe: Übersetzt alle Pfadi-Fremdwörter von diesem Gedicht und schreibt sie in Runen (z.B. Koschi=Kochgeschirr=…) Schai braucht nicht übersetzt zu werden.

Schickt die Lösung an: S. Cherubin, Morissestr. ###, 2902 Rastede

(Bitte deutlich den Absender schreiben.)

Einsendeschluß ist Samstag, der _!……_!!!!
Preis: Eine Sippenstunde mit Tee, Kuchen usw. bei der Sippe Flamingo.
Gut Pfad
Sippe Flamingo (Rastede)

(aus der Chronik zum 18. Geb. des Trupp Lohengrin von Chr. Demandt)